Ecuador, MasadiCoffee, Christian Saltos Morales
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Ecuador, MasadiCoffee, Christian Saltos Morales

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Single Farmer Lot, Loreto, Orellana, Ecuador.

Weltweit exklusiv nur bei uns oder bei Christian in Ecuador erhältlich!

Weinartig, saftig, Beeren, sehr komplex, Gewürze, cremiger Zimt-Schokoladenkörper.

Produzent:  MasadiCoffee, Christian Saltos Morales
Herkunft:  Loreto, Orellana, Ecuador
Röstung:  Mittlere Espresso Röstung
Anbauhöhe:  450m
Art:  Canephora
Varietät:  Napo Payamino
Aufbereitung:  Natural
Ernte:  2021
SCA Score:  88.5

Christians Kaffee wird biologisch angebaut und fair gehandelt.

MasadiCoffee – Fantastische Abenteuer im Doppeldschungel

«Eine Boa hat sich hier irgendwo häuslich eingerichtet, also passt ein bisschen auf», warnt uns Christian, als wir 2019 zum ersten Mal das Kaffeefeld von MasadiCoffee besichtigen. Wobei der Begriff Feld einen falschen Eindruck erweckt. Vielmehr betreten wir einen wahren Dschungel, oder, um den Fachausdruck zu verwenden: einen Waldgarten. Wir, das sind Ueli und Sofi. Unsere Mission: Die besten Robustabohnen der Welt finden und sie der besten Röstung der Welt zuführen.

Wir folgen Christian hinein in die üppige Vegetation. Lassen uns schlucken von einem unglaublichen Artenreichtum, von unterschiedlichsten Farben und Formen, tauchen ein in tausend Düfte und Geräusche. Die Kleider kleben uns in der feuchten Hitze wie eine zweite Haut am Leib. Hier, im dämmerigen Zwielicht unter alten Hartholzbäumen, herrschen perfekte Bedingungen nicht nur für die Boa, sondern auch für Napo Payamino. Napo Payamino, das pure Espressogold. Napo Payamino, die ecuadorianische Robusta. Nur scheinbar wild zerstreut im Mischwald, sticht uns das Grün und Rot ihrer ausserordentlich grossen Kaffeekirschen auf Schritt und Tritt ins Auge.
 
Christian erklärt, wie sich die verschiedenen Bäume und Sträucher gegenseitig vor Schädlingen schützen. Erklärt, wie er und seine Frau Alejandra – die Köpfe hinter MasadiCoffee und beides studierte Agronomen – zu hundert Prozent ohne chemische Dünger und Pestizide arbeiten. Sogar den aggressiven und hartnäckigen Broca [Kaffeebohrer] konnten sie mit einem Pilz behandeln. Die Farm ist zwar noch zu klein, um überhaupt ein Bio-Zertifikat zu erhalten, doch sie würde mit Garantie jeden Anspruch jedes Labels locker erfüllen. Als bedürfte es dafür noch eines Beweises, stehen wir vor einem prächtigen Guyacan. Wow. Lächelnd wartet Christian, während wir die bedrohte Baumart bestaunen. Keine fünf Zentimeter pro Jahr wächst sie und bringt ein Holz hervor, das zum härtesten und kostbarsten überhaupt zählt. Wie alt der hier wohl sein mag?

Aber zurück zur Mission: Die ersten Tests vor Ort zeigen, dass MasadiCoffee ihrer Vision, in der obersten Liga mitzuspielen, mehr als gerecht werden. Deshalb besuchen wir Cristian und Alejandra in den folgenden Monaten noch oft. Lernen sämtliche Prozesse vom Anbau bis zum Trocknen genau kennen, prüfen die Konstanz der Qualität, loten eine mögliche Zusammenarbeit aus. An Christians und Alejandras Absichten bleiben dabei keine Zweifel. Sie wollen der ganzen Region zeigen, dass die Zukunft dem bio-dynamischen Anbau gehört – und selber dereinst voll und ganz davon leben. In der Zwischenzeit landen Samples bei Weily im Röstlabor. «Das sind ja fast Kokosnüsse», staunt der mit einem Lachen übers ganze Gesicht, als er die ersten Bohnen in Händen hält.

Unsere traute Rösttrommel in Höngg bestätigt: Da haben wir was ganz Besonderes entdeckt. Oder gehen etwa unsere Geschmacksknospen mit uns durch? Wir sind ja bekannt für eine gewisse Begeisterungsfähigkeit. Ein unvoreingenommener Test muss her. Also los zu Andy Prosser (onsitecoffee.com) zum Q&R Grading nach international anerkanntem Standard. Tja, die Vögel singen, die Glocken klingen, die Zauberbohnen zaubern: 90 Punkte! Von einem Robusta mit 90 Punkten haben wir noch gar nie gehört…

Was wir da aber auch noch nicht ahnen: So paradiesisch der echte, so höllisch sollte der bürokratische Dschungel werden. Mit grösstem Tatendrang stürzen sich Ueli und Sofia zusammen mit Cristian und Alejandra ins Abenteuer Exportbewilligung – und lernen einmal mehr eine riesige Artenvielfalt kennen: Zertifikate, Stempel, Bestätigungen, Zertifikate, Stempel, Bestätigungen, Zertifikate, Stempel, Bestätigungen. Dazu kommt, dass in Ecuador zwar die Kaffeemühlen schnell, alle anderen aber langsam, gaaanz langsam mahlen.

Doch dann… fast zwei Jahre später… endlich, es ist soweit… die erste exklusive Fracht kann abheben. Nein, halt, gerade eben hat jemand ein ganz neues Exemplar administratives Hindernis entdeckt. Die Produzenten müssen beim ersten Export noch selber vorstellig werden. Leider gibt es nur noch einen Termin vor dem Abflug, der ist um ein Uhr nachts in Quito, sechs Fahrtstunden für Cristian und Alejandra. Und sonst heisst es auf unbestimmt verschieben, kein Problem, braucht nur ein paar Zertifikate, Stempel und Bestätigungen. Hilfe, bloss nicht!

Na ja, die Geschichte geht bekanntlich gut aus: Wir freuen uns riesig, euch unsere erste Charge MasadiCoffee anzubieten!

Die Entdeckung aus dem ecuadorianischen Dschungel, veredelt im Röstlabor. 

Weinartig, saftig, Beeren, sehr komplex, Gewürze, cremiger Zimt-Schokoladenkörper.

Mit der mystischen Kraft der Boa.